23.05.18

BUSINESSART 2018: Gut essen & Nachhaltigkeit

BUSINESSART über gutes Essen: iss mich! als Beispiel für Nachhaltigkeit

BUSINESSART, 23. Mai 2018. In einem großen Überblicksartikel ging Roswitha M. Reisinger der Frage nach, warum gutes Essen und Nachhaltigkeit in Österreich zusammengehören. iss mich! ist dort eines von mehreren Beispielen und hat einen eigenen Abschnitt.

Worum es im Artikel geht

Der Text beginnt mit Konsumtrends. Laut RollAMA-Studie achten viele Menschen in Österreich auf Genuss, Gesundheit und Bio. Jeder fünfte Betrieb und jeder fünfte Hektar wird biologisch bewirtschaftet. Als Gründe nennt der Artikel unter anderem den EU-Beitritt, Lebensmittelskandale und die Arbeit von NGOs. Dazu kommen neue Formen der Zusammenarbeit wie Foodcoops und Solidarische Landwirtschaft. Vorgestellt werden auch Sonnentor, Zotter, Hut & Stiel sowie Initiativen von Spar und Rewe.

Der Abschnitt über iss mich!

Tobias Judmaier wird als „waste cooker“ der ersten Stunde beschrieben. 2012 entwickelte er die Kochshow wastecooking. Bei Dreharbeiten im Marchfeld sah er 2013 große Mengen Gemüse, die industriell nicht verwertbar waren und am Feld verrotteten. Daraufhin gründete er iss mich!, einen Bio-Lieferservice. Das Gemüse kam direkt vom Feld. Weil es von Hand verarbeitet werden musste, arbeitete iss mich! mit dem Mutter-Kind-Heim der Caritas Wien zusammen. Frauen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt verdienten sich so ein eigenes Teilzeiteinkommen. Geliefert wurde per Fahrradkurier, vor allem an Unternehmen. Damals firmierte iss mich! als Einzelunternehmen mit neun Mitarbeiter*innen.

Was das heute bedeutet

Der Artikel zeigt iss mich! als Teil einer größeren Bewegung für nachhaltiges Essen. Daran knüpfen wir an: bio, saisonal, im Glas und als Catering für Seminare, Meetings und Konferenzen.

Zum Originalartikel auf businessart.at

Quelle: Roswitha M. Reisinger, „Gut essen & Nachhaltigkeit: das gehört in Österreich zusammen“, BUSINESSART, 23. Mai 2018.