09.04.16

News über Lebensmittelrettung: iss mich! verkocht Marchfelder Gemüse
News, Lebensmittel, 9. April 2016. Unter dem Titel „Das ist doch noch gut“ berichtete News über Initiativen, die Essen vor dem Müll bewahren. iss mich! ist eines von vier vorgestellten Projekten.
Worum es im Artikel geht
Der Artikel beginnt mit Zahlen zur Verschwendung in Österreich. Dann folgen vier Beispiele: ein Fair-Teiler-Kühlschrank in einem Wiener Bioladen, iss mich!, die Firma Unverschwendet mit Fruchtaufstrichen und die Tafelbox der Wiener Tafel in einem Restaurant. Dazu gibt es Tipps zum Einkaufen und zur Resteverwertung.
Biogemüse aus dem Marchfeld
Laut Artikel holt sich iss mich! Biogemüse direkt von Bauern im Marchfeld. Es entspricht nicht der Norm und käme sonst nicht in den Handel. Judmaier erklärt, warum die Bauern es verschenken: Verrechnen wäre für sie teurer. Das Projekt steht für zwei Dinge. iss mich! geht gegen Verschwendung vor und arbeitet mit der Caritas zusammen, um junge Mütter zu beschäftigen.
Suppen und Eintöpfe im Pfandglas
Damals arbeiteten fünf Angestellte bei iss mich!. Sie kochten zehn Suppen und zwölf Eintöpfe. Rund 70 Prozent des Essens bestanden laut Artikel aus gerettetem Gemüse. Zugekauft wurden etwa Öl, Gewürze und Fleisch, alles in Bioqualität. Geliefert wurde in Pfandgläsern per Fahrradbote, dazu kam Catering. Pro Woche waren es 600 bis 800 Portionen. Judmaier sah Potenzial für mehr: „Wir haben schon Anfragen aus den Bundesländern.“
Was davon bei iss mich! geblieben ist
Bio, saisonal, im Glas oder als Catering: daran hat sich nichts geändert. Lebensmittel zu schätzen bleibt der Kern unserer Arbeit.
Den Originalartikel als PDF ansehen
Quelle: Renate Kromp, Christine Lugmayr, Luise Walchshofer, „Das ist doch noch gut“, News 14/2016, Lebensmittel, 9. April 2016, S. 62–67.
