01.11.16

Social Business Community Magazin: Der Gemüseretter
Social Business Community Magazin, Start-up, November 2016. Das Magazin erzählt Geschichten über soziale Unternehmen in Österreich. In der Rubrik Start-up widmete es iss mich! eine Seite mit dem Titel „Der Gemüseretter“.
Worum es im Artikel geht
Der Artikel stellt iss mich! als Österreichs ersten Gastronomiebetrieb vor, der mit aussortierten Lebensmitteln kocht. Tobias Judmaier hat die „good food company“ 2014 gegründet. Verkocht wird vor allem Gemüse, das zu groß oder zu klein ist oder nicht der Norm entspricht. Sonst würde es als Dünger, für Biogas oder als Viehfutter enden. Gekocht wird in einer Küche im 2. Bezirk.
Eintöpfe im Pfandglas
Das Kernprodukt sind Suppen und Eintöpfe im Glas. Sie sind pasteurisiert, ohne Zusatzstoffe und gekühlt drei bis sechs Monate haltbar. Am beliebtesten sind laut Artikel das Indische Gemüsecurry, der Linseneintopf und das Rotweingulasch. Weil iss mich! Pfandgläser verwendet, fällt kein üblicher Verpackungsmüll an. Pro Glas werden im Schnitt 50 Gramm Verpackungsmüll und 200 Gramm Foodwaste vermieden. Geliefert wird in Wien mit dem Lastenrad, die Speisen gibt es auch als Catering für Veranstaltungen.
Soziale Partner und erste Händler
Neben der Abfallvermeidung geht es um sozialen Impact. Bei Einstellung und Schulung von Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt arbeitet iss mich! mit pro mente und der Caritas zusammen. Seit einigen Monaten sind die Gläser auch im Handel erhältlich. Ein erster Test lief mit Lunzers Maß-Greißlerei, weitere Wiener Geschäfte sollten folgen. Mittelfristig nennt der Artikel die anderen Bundesländer als Ziel, zuerst aber den Wiener Markt.
Was davon bei iss mich! geblieben ist
Gerichte im Glas, bio und saisonal gekocht, und Catering für Veranstaltungen: Das ist bis heute der Kern von iss mich!. Ebenso geblieben ist der Respekt vor Lebensmitteln, die zu gut für den Müll sind.
Den Originalartikel als PDF ansehen
Quelle: „Der Gemüseretter“, Social Business Community Magazin, Start-up, November 2016, S. 37.
