01.05.16

Wien-Gewinn über iss mich!: Mahlzeit statt Mistkübel

Wien-Gewinn über iss mich!: Mahlzeit statt Mistkübel

Wien-Gewinn, WIEN-Information, Mai 2016. Die Ausgabe 1/16 des Wirtschaftsmagazins, erschienen in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien, stand unter dem Titel „Das Limit ist die Welt“. Unter den Wiener Unternehmen am Cover war auch iss mich!. Im Heft bekam das junge Unternehmen eine eigene Seite.

Worum es im Artikel geht

Der Beitrag beginnt bei Karotten mit zwei Beinen und Tomaten mit drei Backen. Solches Gemüse schafft es oft nicht in den Handel, obwohl die Qualität stimmt. Das Magazin nennt dazu Zahlen: In Österreich werden jährlich 30 bis 40 Prozent der Gemüseernte entsorgt, rund 168.000 Tonnen. iss mich! will genau diese Verschwendung verringern.

Sonderlinge im Glas, geliefert per Rad

iss mich! verarbeitet die Sonderlinge zu Suppen und Eintöpfen. Geliefert wird mit dem Fahrrad in Wien, nach Hause, ins Büro oder als Catering für eine ganze Feier. In der Küche ist alles bio, verarbeitet werden nur saisonale Produkte. Die Gläser sind wiederverwendbar und kommen ohne Wegwerfteile aus. Leere Gläser gehen nach dem Pfandprinzip zurück, bei der Lieferung oder bei Lunzers Maß-Greißlerei, dem ersten Vertriebspartner.

Soziale Verantwortung

Der Artikel beschreibt auch den sozialen Teil der Strategie. Über eine Kooperation mit den Mutter-Kind-Häusern der Caritas bekommen junge Mütter Zugang zum Arbeitsmarkt. Außerdem absolvieren Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger einen Teil ihrer Ausbildung in der Küche.

Onlineshop, Bistro und Bio-Etiketten

Mit Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien entstanden ein Onlineshop und eine größere Fahrradflotte. Gründer Tobias Judmaier erzählt außerdem vom neuen Bistro im Impact Hub in der Lindengasse. Dort decken sich nachhaltiges Arbeiten und sozialer Impact. Und die Etiketten entsprechen inzwischen den Kriterien des EU-Bio-Siegels. Das Foto zur Geschichte trägt die Bildzeile: „Macht Gemüse-Sonderlinge zu Eintopf und Suppe“.

Was davon bei iss mich! geblieben ist

Bio, saisonal und im Glas: Diese Grundlagen prägen iss mich! bis heute. Auch das Catering für Meetings, Seminare und Feiern ist geblieben. Dahinter steht dieselbe Haltung wie 2016: Gute Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in den Müll.

Den Originalartikel als PDF ansehen

Quelle: „Mahlzeit statt Mistkübel“, Wien-Gewinn 1/16, WIEN-Information, Mai 2016, S. 5.